The City of Landsberg
Heywow in Landsberg
Heywow Local Service Points
Why Landsberg?
Landsberg am Lech
Culture next to river Lech
Landsberg: Chronicle
Landsberg: Webcam

Landsberg: Chronicle



landsberg1937.jpg
Hauptplatz 1937

Ab etwa 3500 v. Chr.
Besiedelung des Lechtales.

Um 1800 v. Chr.
Ältester archäologischer Fund innerhalb des heutigen Stadtgebietes ist eine Dolchspitze aus Plattenhornstein.

um 753
Gründung des Benediktinerklosters Sandau. Kloster und Kirche werden im Laufe des 10. Jhs. zerstört.

1135
Die Siedlung Phetine auf späterem Landsberger Stadtgebiet wird urkundlich zum ersten Mal erwähnt, diese Siedlung besitzt aber kein Stadtrecht.

um 1160
lässt der bayerische Landesherr Herzog Heinrich der Löwe oberhalb von Phetine eine Burg erbauen, die Landespurch oder Landesperch genannt wird

Nach 1279/84 bzw. 1291
wird Landsberg zum ersten Male urkundlich als Stadt (civitas) erwähnt, die wittelsbachisch ist.

1315
Im Krieg zwischen Ludwig dem Bayern und Friedrich dem Schönen wird Landsberg niedergebrannt. Wegen ihrer wichtigen strategischen Lage unterstützt der Herzog den Wiederaufbau der Stadt durch die Gewährung von Einnahmen und durch Verleihung des Münchner Stadtrechtes.

1320
Ludwig der Bayer verleiht der Stadt das Recht, Salzzölle zu erheben.

1349
Markgraf Ludwig der Brandenburger gibt der Stadt die Erlaubnis zur Errichtung des Heilig-Geist-Spitals (heute Altenheim).

1353
Ludwig der Brandenburger gibt der Stadt die Erlaubnis den ersten Salzstadel zu bauen, dort wird das Salz zum Verkauf angeboten. Insgesamt entstehen bis ins 17. Jh. drei Salzstadel. Die wohlhabende "Silbergrueb" Landsberg entwickelt sich auch zum Umschlagplatz für Getreide und Holz (Flößerei auf dem Lech). Neben vielen anderen Handwerkszweigen entsteht eine bedeutende Tuchproduktion.

1458 - 1488
Die wirtschaftliche Blüte ermöglicht den Bau der prächtigen Stadtpfarrkirche Unserer Lieben Frauen (Mariä Himmelfahrt).

1458 - 1488
Die wirtschaftliche Blüte ermöglicht den Bau der prächtigen Stadtpfarrkirche Unserer Lieben Frauen (Mariä Himmelfahrt).

Erste Hälfte des 17. Jh.
Wirtschaftlicher Niedergang durch Verlust der Salzniederlagerechte an den Herzog, Pestepidemien, Truppendurchzüge und Plünderungen während des Dreissigjährigen Krieges.

1699
Neubau des Rathauses. Von 1716-1719 ist der Stukkator Dominikus Zimmermann an den Um- und Ausbauarbeiten beteiligt.

1792-1815
Die Franzosenkriege lassen die Stadt durch Einquartierungen und Plünderungen durchziehender Truppen völlig verarmen.

1789
Landsberger Bürger errichten für den Gedanken der Gleichheit den Ständestein im neuen Englischen Garten am Lech.

1801
In Landsberg leben nur noch ca. 700 Einwohner, während der Blütezeit im Spätmittelalter waren es schätzungsweise 4.000.

1802
Durch den Reichsdeputationshauptschluss werden die geistlichen Fürstentümer und die Reichsstädte aufgehoben. Das Hochstift Augsburg kommt zu Bayern. Landsberg ist keine Grenzstadt mehr, die militärische Bedeutung erlischt. Das Kloster Wessobrunn wird aufgehoben. Das Präsentationsrecht für die Landsberger Pfarrherren geht auf die königliche Regierung über. Die Stadt Landsberg übt bis heute das Nominationsrecht (Vorschlagsrecht) für die katholischen Pfarrer der Stadtpfarreien aus.

1825
In Landsberg leben ca. 2.500 Einwohner.

1878
Verlegung des Heilig-Geist-Spitales in die Maltesergebäude, das alte Spitalgebäude an der Schlossergasse war 1874 abgebrannt. Errichtung der Knabenschule (heute Grundschule am Spitalplatz).
Bau des Stadttheaters, die Landsberger Theatertradition reicht jedoch bis ins 17. Jahrhundert zurück.
Eröffnung der Realschule im ehemaligen Jesuitengymnasium (heute Neues Stadtmuseum).

1884-1888
Der Maler Sir Hubert von Herkomer lässt den Wohn- und Ateliersturm bauen, den er "Mutterturm" nennt. Das Anwesen dient heute als Museum der Hubert-von-Herkomer-Stiftung

1905-1908
Neubau der Justizvollzugsanstalt, Erstbelegung mit ca. 500 Häftlingen.

1918-1919
Bildung von revolutionären Arbeiter- und Soldatenräten sowie Bürger- und Bauernräten. Nach Ausrufung der Münchner Räterepublik am 7. April 1919 bildet sich das Freikorps Landsberg mit dem Ziel, die Rätebewegung niederzuschlagen.

1921
Landsberg wird Garnisonsstadt der Reichswehr.

1923-1924
Nach dem Putschversuch wird Adolf Hitler am 11. Vovember 1923 ins Gefängnis eingeliefert. Am 1. April 1924 wird er in München zu 5 Jahren Festungshaft verurteilt, jedoch begnadigt und am 20. Dezember entlassen. Während der Haft schreibt er den ersten Teil von "Mein Kampf".

1933
Bei den Reichstagswahlen am 5. März 1933 erreicht die NSDAP in der Stadt Landsberg 44,9 %, die bürgerlich-konservative BVP 29,4 %, die SPD 13,2% der Stimmen. Der 1. rechtskundige Bürgermeister Dr. Ottmar Baur (BVP) wird zum Rücktritt gezwungen. Auf der Grundlage des Ergebnisses der Reichstagswahl wird der Stadtrat umgebildet, nach Auflösung von SPD und BVP besteht er ausschließlich aus Nationalsozialisten. Die nunmehr "Ratsherren" genannten Stadträte verfügen nur über beratende und nicht mehr beschließende Funktion. Der neue 1. rechtskundige Bürgermeister Dr. Ernst Schmidhuber, Notarassistent aus Bad Aibling, ist ausführendes Organ der zentralen Politik der NSDAP.

1937-1940
Projekt einer Munitonsfabrik im Frauenwald. Die DAG (Dynamit-Actien-Gesellschaft) soll dort Nitrozellulose produzieren, ein Zwischenprodukt zur Pulverherstellung. Grundstückseigentümer werden zu Gunsten der Verwertungsgesellschaft für Montanindustrie enteignet. Baubeginn unter Einsatz von Zwangsarbeitern ist wohl März 1939. Die Anlage wird nicht fertiggestellt.

1938-1940
Die Landsberger jüdischen Familien Fischel, Schleßinger, Weimann, Westheimer und Willstätter werden schikaniert bis sie auswandern.

1944-1945
Für das Rüstungsprojekt Ringeltaube sollen unter Einsatz von KZ-Häftlingen unterirdische Bunker zur Produktion des Düsenjägers Me 262 gebaut werden. Im Frühjahr 1945 arbeiten auf den Baustellen insgesamt über 20.000 Menschen. In den KZ-Lagern um Landsberg und Kaufering fallen dem NS-Wahn insgesamt etwa 14.500 Häftlinge zum Opfer.

1945
Die US-Army besetzt am 27. und 28. April Landsberg. In der Saarburg-Kaserne richtet sie Anfang Mai ein Auffanglager (Displaced Persons Camp) ein, das bis 1950 insgesamt ca. 23.000 verschleppte Personen aufnimmt. Im Landsberger "War Criminals Prison No. 1" werden ab Ende 1945 Urteile der Dachauer Kriegsverbrecherprozesse vollstreckt.

1950
In Landsberg leben 1.593 Vertriebene und Flüchtlinge.

1956
Landsberg wird wieder Garnison und entwickelt sich mit ca. 6.000 Soldaten zu einem der größten Bundeswehrstandorte.

1972
Eingemeindung von Reisch und Pitzling
Abschluss der Umbau- und Modernisierungsarbeiten am Landsberger Inselbad mit Errichtung eines Wellenbeckens.

1974
Gründung der Städtepartnerschaft mit Failsworth-Oldham, England/GB.

Seit Mitte der 70er Jahre
Ansiedlung von Gewerbe und Industrie im Nordwesten der Stadt

1978
Eingemeindung von Erpfting mit Ellighofen.
Eröffnung des Sport- Jugend- und Erholungszentrums.

1980
Eröffnung der Städtischen Eishalle im Landsberger Sportzentrum.

1984
Gründung der Städtepartnerschaft mit Hudson, Ohio/USA.
Inbetriebnahme der Erdgasversorgung.

1986
Gründung der Städtepartnerschaft mit St. Laurent-du-Var/Frankreich.
Eröffnung der Tiefgarage in der Lechstraße mit 489 Stellplätzen.

1987
Eröffnung des Landsberger Stadtmuseums im ehemaligen Jesuitengymnasium, ein Gebäude mit 300jähriger Geschichte.

1988
Franz Xaver Rößle wird zum Oberbürgermeister gewählt.

1989
Gründung der Städtepartnerschaft mit Rocca di Papa/Italien.
Gründung einer Kultur- und Schulpartnerschaft mit Bushey, England/GB.

1990
Gründung der Städtepartnerschaft mit Waldheim, Sachsen.
Landsberg überschreitet die 20.000 Einwohner-Grenze.

1991
Wiedereröffnung des Historischen Rathauses nach einer umfangreichen Sanierung.
Die Ludwigstraße ist Fußgängerzone.

1993
Neueröffnung der Stadtbücherei an der Lechstraße.
Inbetriebnahme der Tiefgarage Schlossberg mit 349 Stellplätzen.

1993-1994
Die Bundeswehr räumt die Ritter-von-Leeb- und die Saarburg-Kaserne.

1994
Enthüllung des Mahnmals zum Gedenken an den Leidensweg von KZ-Häftlingen an der Neuen Bergstraße.
Inbetriebnahme der Stadtbuslinie.

1995
Einrichtung einer Jugendübernachtungsstätte im Zehentstadel.
Ausstellung "Wir machen ein KZ sichtbar" von Schülern des Ignaz-Kögler-Gymnasiums.
Gedenkfeier mit Überlebenden des Holocaust zur fünfzigjährigen Wiederkehr der Befreiung der KZ-Lager.
Landsberg tritt dem Verein Wirtschaftsraum Südbayern München Augsburg Ingolstadt MAI e.V. bei.
Wiedereröffnung des renovierten Landsberger Stadttheaters.
Einweihung der neuen Grundschule in der Katharinenvorstadt.

1996
Erster Bürgerentscheid in Landsberg, bei dem die geplante Umgestaltung des Hauptplatzes mehrheitlich abgelehnt wird.
Die Bundeswehr verlässt den Frauenwald.
Einweihung des in zweijähriger Bauzeit renovierten Lechwehrs, eines der ältesten wasserbaulichen Anlagen am Lech.
Inbetriebnahme eines städtischen Wasserkraftwerks an der Maier-Mühle.
Bezirksmusikfest mit ca. 100 Musikvereinen.
Volkshochschule Landsberg in neuen Räumen im ehem. Dominikanerinnenkloster

1997
Zweiter Bürgerentscheid, bei dem sich die Landsberger Bevölkerung für den Erwerb des Frauenwaldes, ehem. Munitionsdepot der Bundeswehr), mit Ausweisung eines Gewerbegebietes ausspricht.
Erwerb der ehem. Saarburg-Kaserne als Baugebiet Katharinenanger.
Einweihung von 25 Senioren-Appartements im ehem. Dominikanerinnenkloster.

1998
Bau der Turnhalle an der Isidor-Hipper-Straße als gemeinsames Projekt von Stadt und Landkreis.
Erwerb des Frauenwaldes für Gewerbepark und Erholung.
Der Stadtrat beschließt die Förderung eines Forschungsprojektes an der Universität Augsburg zur Geschichte Landsbergs im 20. Jahrhundert.
625 Jahre Veitsmarkt.

1999
Blockheizkraftwerk im Inselbad in Betrieb.
Erweiterung der Johann-Winklhofer-Realschule.
Die wohltätige Heilig-Geist-Spital-Stiftung feiert ihr 650jähriges Wirken.
Ruethenfest.
Sonnenfinsternis-Party auf dem Hauptplatz.
Die Oberbayerischen Kulturtage finden in Landsberg statt.
Gründung des Vereins "Via Claudia Augusta e. V." zur Förderung von Wirtschaft und Kultur der Region entlang der alten Römerstraße.

2000
Milleniumsfeier auf dem Hauptplatz.
Ingo Lehmann wird zum Oberbürgermeister gewählt.
Poesiefestival "Lyrik am Lech" und Erwerb einer Poesiemaschine von Hanns Magnus Enzensberger, die im Stadttheater installiert wird.
Einweihung der Grundschule an der Platanenstraße.
Eröffnung des neuen Busbahnhofes.
Die Bundeswehr räumt die Lechrainkaserne.

2001
Im Rahmen eines Bürgerentscheides wird ein Vorschlag zur Umgestaltung des Hauptplatzes abgelehnt.
Einrichtung der Irving-Heymont-Stiftung, die jährlich einen Preis für Schülerarbeiten zum Thema Holocaust im Raum Landsberg vergibt.

2002
Eröffnung einer Fachoberschule in Landsberg.
Einrichtung einer neuen Homepage der Stadt.
Baubeginn im Wohngebiet westlich der Ahornallee.
Landsberg hat zum Jahresende 26.819 Einwohner.

2003
Umbau und Verbreiterung der Sandauer Brücke.
Bezug des zentralen Verwaltungsgebäudes "Stadtverwaltung" der Stadt Landsberg am Lech an der Katharinenstraße 1.
Ruethenfest.



stadtwappen-landsberg.jpg
Stadtwappen ab1511:
In Silber auf grünem Dreiberg ein rotes Kreuz





information   showcase landsberg   technik   presse   download   partner  




Emotionbild
Home | Contact | Mail | Imprint |